Behandlung
Reaktionsmöglichkeiten
In den ersten Tagen bis Wochen nach einer Arzneimitteleinahme kann es zu einer sogenannten „Erstreaktion“ kommen. Hierunter versteht man eine kurzzeitige Verschlimmerung der ursprünglichen Krankheitssymptome oder ein kurzfristiges Auftreten neuer Symptome. Dies deutet meist auf die richtige Wahl des Arzneimittels hin und ist somit als positives Zeichen zu werten. Die Dauer beläuft sich meist auf wenige Stunden bis Tage (Ausnahme: Hautkrankheiten u. U. Wochen). Anschließend setzt gewöhnlich eine langsame, kontinuierliche und langandauernde Besserung ein.
Im Heilungsverlauf von chronischen Krankheiten kann es mitunter zu einem vorübergehenden Wiederauftreten von alten Symptomen kommen, z. B. Hautauschlägen, Absonderungen etc. Dabei sollten, wie auch bei der Erstreaktion, ohne Rücksprache möglichst keine anderen Medikamente oder Homöopathika angewandt werden (außer natürlich in Notfällen!). Dies gilt insbesondere auch für homöopathische Komplexmittel sowie für Bachblüten, Notfalltropfen, Akupunktur, Lasertherapie, Bioresonanztherapie etc., da es durch all diese Maßnahmen zu einer verminderten Wirkung der homöopathischen Arznei kommen kann (siehe „Heilungshindernisse“).
Ist die verschriebene homöopathische Arznei falsch gewählt, so passiert oft gar nichts, es kommt also weder zu einer Erstreaktion, noch zur Besserung der Symptome. In diesem Fall muss beim Folgegespräch eine passendere Arznei gesucht werden.

