Behandlung

Heilungshindernisse

Eine homöopathische Arznei kann in ihrer Wirkung durch äußere Störfaktoren gehemmt werden. Diese sollten daher während einer homöopathischen Behandlung möglichst vermieden werden:

  • Ätherische Öle
    • Kampfer, z. B. in Vicks VapoRub, Baby Luuf, Scottopect etc.
    • Eukalyptus, z. B. in Saunaaufgusszubereitungen, Erkältungsbalsamen etc.
    • Menthol, z. B. in diversen Hustenzuckerl, Sportsalben etc.
  • Kaffee (auch koffeinfreier!) soll in den ersten Tagen nach der Einnahme gemieden werden. Bei hohem Kaffeekonsum ist es sinnvoll, diesen bereits ein bis zwei Wochen vor Start einer homöopathischen Behandlung zu reduzieren.
  • Substanzen individueller Unverträglichkeit: Substanzen, auf die Sie auf irgendeine Art mit einer Unverträglichkeit reagieren, sollten in den ersten Monaten der homöopathischen Behandlung gemieden werden. Wenn Sie also z.B. auf Rotwein immer Magenschmerzen bekommen, dann meiden Sie Rotwein in dieser Zeit ganz besonders.
  • Zahnbehandlungen, Röntgenaufnahmen, Impfungen, Operationen und Fastenkuren sollten, sofern möglich, insbesondere in den ersten Monaten einer homöopathischen Behandlung vermieden werden.
  • Andere funktionelle = energetisch wirkende Therapieformen: Akupunktur, Akupunkturmassage (APM), Fußreflexzonenmassage, Osteopathie, Craniosacraltherapie, Manualtherapie, Lasertherapie, Bioresonanztherapie sowie andere Homöopathika, homöopathische Komplexmittel, Bachblüten, Notfalltropfen, Schüssler-Salze sollten ebenso vermieden werden.

Unvermeidbare Störfaktoren, z. B. notwendige Impfungen/Reiseimpfungen, Operationen, Zahnbehandlungen etc. sollten vorab besprochen werden, um die homöopathische Therapie bzw. Darreichungsform ggf. entsprechend anpassen zu können.