Homöopathie

Mögliche Nebenwirkungen

Zu häufig eingenommene homöopathische Arzneien können Nebenwirkungen verursachen und sehr wohl Schaden anrichten!

Die weit verbreitete Meinung, dass homöopathische Arzneimittel „harmlos und nebenwirkungsfrei“ seien, ist leider gänzlich falsch. Denn natürlich sind Arzneien, die Krankheiten heilen können, auch imstande in einem Organismus negative Symptome auszulösen. Im Jahre 1992 gab es sogar einen Todesfall in Wien, der laut Schlussfolgerung des begutachtenden Gerichtsmediziners auf die zu häufige Einnahme einer homöopathischen Arznei zurückzuführen war. Eine Publikation hierzu von Dr. Christoph Abermann (Ärztezentrum für Homöopathie Gmunden) und Prof. Dr. Christian Reiter (Gerichtsmedizin Wien) kann HIER (Download PDF) nachgelesen werden.

Der sorglose Umgang mit homöopathischen Arzneimitteln ist somit durchaus bedenklich und es wird empfohlen, sich homöopathische Arzneien nur von einer Ärztin / einem Arzt mit entsprechender Ausbildung verschreiben zu lassen!

In der klassischen Homöopathie werden in den meisten Fällen Einmalgaben von Hochpotenzen verschrieben, d. h. die behandelte Person bekommt einige Globuli zu einem bestimmten Zeitpunkt und danach wochenlang gar nichts. Diese eine Arzneieinnahme wirkt, sofern das Mittel richtig gewählt wurde, als Impuls für den körpereigenen Heilungsprozess, der vom Organismus weitergeführt wird. Erst wenn dieser Prozess ins Stocken gerät, wird u. U. eine erneute Arzneimittelgabe notwendig. Im Normalfall werden Sie also höchstens alle paar Monate eine Arznei bekommen (Ausnahme: Q-Potenzen, Akuterkrankungen).